sudden changes

Es ist mal wieder so weit: Zum zweiten Male beobachte ich bei mir rapide Änderungen des Insulinbedarfes. Binnen einer Woche haben sich meine BE-Faktoren erhöht (von 1,5-1-1 auf 2-1-1,5). Das geht so rasant und plötzlich, dass ich wie beim letzten Male im November schon dachte, dass mein Insulin an Wirkung verloren hat. Ist die aktuelle Ampulle zu warm geworden? Die letzten Wochen hatten wir ja doch zeitweilig prächtiges Wetter. Das konnte ich mit meinem zweiten Pen, der normalerweise nur im Büro liegt, aber ausschließen.

Ich führe das mal zurück auf die nun doch deutlich schwächere Remission, die ich bis dato sehr genossen habe. Wie habt ihr den Rückgang eurer Remission erlebt? Auch wie ich, in Schüben? Große Schwankungen hatte ich bisher keine – die Remission kam recht plötzlich, und geht nun anscheinend schrittweise wieder zurück. Oder kann ich vielleicht sogar damit rechnen, dass die Remission auch wieder stärker wird?

Schwieriger als die BE-Faktoren finde ich jedoch die Änderungen an der Basalrate. Für die Nacht habe ich mit 10 IE eine stabile Versorgung gefunden, ob die für den Tag jedoch noch stimmt, das kann ich wohl nur mit einem Basalratentest verifizieren. Ihr wisst ja, dieser Test, den wir Typ 1er alle so sehr lieben ;)

Ein Gedanke zu „sudden changes

  1. medicum Hamburg

    Hallo,
    die Remission kommt nach unterschiedlicher Zeit, häufig nach ca 1 Jahr, und in unterschiedlicher Ausprägung. Dabei ist es, wie du schon geschrieben hast, wichtig, nicht nur das Tagesinsulin, sondern auch das Basalinsulin anzupassen. Natürlich kann das, wie du in einem Nebensatz schreibst, etwas mühsam sein. Bei alledem darf man nicht vergessen, dass es auch andere Gründe für einen veränderten Insulinbedarf geben kann, wie Infekte, Stress, veränderter Lebensstil, Schwangerschaft, Schilddrüsenfehlfunktionen. Daher solltest du in jedem Fall auch den Rat deines Diabetologen einholen.
    Als Diabetologin sehe ich diese Veränderungen des Insulinbedarfs in verschiedenen Formen und wie immer bei der Insulintherapie, müssen wir dies ganz individuell ansehen und anpassen.
    Bleib dabei und viel Erfolg! Dr. Monika Mulert

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